Museum für zuhause - Bastelideen
"museum für zuhause"

Unter dem Motto „Museum für zuhause“ bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich im Rahmen verschiedenster Aktionen wie etwa Malwettbewerben oder Bastelprojekten selbst künstlerisch zu entfalten. Neben dem „Künstler der Woche“ bzw. der „Künstlerin der Woche“ gibt es auch immer wieder interessante Informationen und Kurzberichte rund um die Dauerausstellungen .


Rund um die Dauerausstellungen und die aktuelle Wechselausstellung

Künstler/Künstlerin der Woche

  • Filomena Höh
    Filomena Höh

    „Spannungsvolle Gegensätze wie Bewegung und Ruhe, Chaos und Harmonie, Raum und Licht binden meine Bilder. Polarisierend wirken sie zusätzlich durch die reflektierenden Lackstreifen, die gleichzeitig neue Räume sichtbar, andere wiederum unsichtbar erscheinen lassen, so dass stetige Veränderungen und neue Sichtweisen vom Betrachter definiert werden können.

    Die ständige Entwicklung, Verwandlung und Spontanität bilden die Grundlagen meiner künstlerischen Arbeit.“

    Weitere Informationen finden sich auf der Facebookseite der Künstlerin.

    Filomena Höh - Beflügelnd 1
    Filomena Höh - Beflügelnd 1


    Filomena Höh - Beflügelnd 2
    Filomena Höh - Beflügelnd 2


    Filomena Höh - Beflügelnd 3
    Filomena Höh - Beflügelnd 3


    Filomena Höh - Panta rhei
    Filomena Höh - Panta rhei
  • Wolfgang Fritz

    „Die Malereiserie 'Fluss I-IV' entstand im Zusammenhang mit meiner malerisch-experimentellen Beschäftigung mit elementaren Prozessen des Fließens. Hierbei faszinieren mich die inneren Gestaltungskräfte physikalischer Vorgänge, wie man sie in der Natur beobachten kann und wie sie sich analog in meiner künstlerischen Praxis nachvollziehen und erleben lassen.
    Die auf die Leinwand aufgegossene Farbe formt sich zu Strukturen und Gebilden, wie man sie aus bewegten Gewässern kennt. Es entsteht eine Malerei, die kein Abbild von der Natur ist, sondern Ausdruck einer sich selbst formenden Materie. Als Bildender Künstler setze ich zwar den Rahmen dafür und bin Begleiter des Prozesses, lasse aber der Eigendynamik des Geschehens seinen freien Lauf.
    In der Serie dieser 'Strömungsbilder' setzt sich eine künstlerische Strategie fort, wie sie auch schon  bei meinen 'Rauchzeichnungen' und den 'Rotationsbildern' zur Anwendung kommt. Elementare physikalische Flieh- und Gravitationskräfte und die Dynamik strömender Gase und Flüssigkeiten werden ästhetisch aufgezeichnet und damit sinnlich erfahrbar.“

    Über Wolfgang Fritz
    „… Die suchende ästhetische Haltung, mit der er seine grundständig malerische Arbeitsweise erweitert und ihre Grenzen auszuloten versucht, führt zu immer neuen Bildgebungsexperimenten, in denen der Künstler wie ein Wissenschaftsästhet Verfahren und Transformationen beobachtet, lenkt und leitet, um seine künstlerischen Arbeiten zu formen.“ (Auszug aus dem Begleittext zum Katalog „Konfluenz“ von der Kunsthistorikerin Julia Katharina Thiemann)

    Weitere Informationen unter www.wolfgang-fritz.com

    Wolfgang Fritz - Fluss I
    Wolfgang Fritz - Fluss I


    Wolfgang Fritz - Fluss II
    Wolfgang Fritz - Fluss II


    Wolfgang Fritz - Fluss III
    Wolfgang Fritz - Fluss III


    Wolfgang Fritz - Fluss IV
    Wolfgang Fritz - Fluss IV
  • Elisabeth Emmler
    Elisabeth Emmler


    Die 1921 in Pirmasens geborene Elisabeth Emmler ist als Meisterin des Scherenschnitts bekannt. Ihre vielfältigen Motive von Märchenmotiven bis hin zu detailreichen Pflanzenbildern begeistern bis heute. Ein von ihr neu kreierter Stil ist „das Aquarell mit Scherenschnitt“. Darüber hinaus beherrschte sie die Kunst der Schrift im Scherenschnitt. Die Stadt Pirmasens verfügt über eine Sammlung von mehr als 340 Exponaten, darunter Schnitte, Zeichnungen und Aquarelle. Ein Teil der Sammlung wird im Stadtmuseum Altes Rathaus in einer Dauerausstellung gezeigt.


    Elisabeth Emmler


    Elisabeth Emmler


    Elisabeth Emmler
  • Stephan Müller
    Stephan Müller

    „Seit dem Beginn meines Studiums 1992 entsteht eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Skulptur und Malerei. Die menschliche Gestalt liegt dabei im Zentrum meiner Konzepte. Der Mensch ist Teil und Gestalter seines Lebensraums. Jegliche Erfahrung wird über unseren Körper sinnlich erfahren. Um diese Zusammenhänge kreist meine Arbeit. Thematisch ergeben sich dann je nach Situation verschiedene Fragestellungen."



    Weitere Informationen unter www.ateliermueller-rodalben.de

    Stephan Müller - ins Nichts
    Stephan Müller - ins Nichts


    Stephan Müller - Machtbalance Königskinder
    Stephan Müller - Machtbalance Königskinder
    Stephan Müller - Machtbalance
    Stephan Müller - Machtbalance
  • Uta Arnhardt
    Porträt Uta Arnhardt

    „Mit Papieren aller Art, meist handgeschöpften, und Fundstücken aus der Natur, z.B. Pflanzenfragmenten, Blütenblättern, Samen, Rinden, schaffe ich Collagen, Fadenzeichnungen und der Auftrag von flüssigem Bienenwachs vervollständigt die Kompositionen.“

    Weitere Informationen: iapma.info

    Uta Arnhardt
    Uta Arnhardt
  • Matthias Strugalla
    Matthias Strugalla

    „… Mir geht es um ein Nachdenken mit künstlerischen Mitteln über unsere menschliche Existenz, über die Vergänglichkeit, über die Liebe, über die Position des künstlerisch Tätigen in der Welt von heute, über das Ausloten von ästhetischen und inhaltlichen Fragestellungen – es geht um Grundsätzliches.“

    Weitere Informationen unter www.matthias-strugalla.de



    Matthias Strugalla - Adam und Eva
    Matthias Strugalla - Adam und Eva


    Matthias Strugalla - Ohne Titel Sprungbrett
    Matthias Strugalla - Ohne Titel Sprungbrett


    Matthias Strugalla - Pieta
    Matthias Strugalla - Pieta
  • Gudrun Klein
    Selbstporträt Gudrun Klein

    „Mein visuelles Gedächtnis stützt sich stark auf eigene Fotomotive, die ich häufig zu collagierten Bildern verarbeite, nach dem Motto: Malerei mit Mitteln der Fotografie. Ich arbeite recht häufig themenorientiert, und bemühe mich einen Ausdruck für etwas zu finden, das so noch nicht 'gesagt' wurde. Dabei suche ich immer ein mir geeignet scheinendes Zusammenspiel von Material und Aussagewunsch.

    In der endlos scheinenden alltäglichen Bilderflut suche ich Momente des Innehaltens zu ermöglichen, zugleich dadurch Fragen nach der Wahr-Nehmung aufzuwerfen, im unbewegt scheinenden Bild-Objekt Bewegung auszulösen, neu-gierig zu machen auf das uns Umgebende, seien es Stadt, Natur, oder Geschichte und, so irgend möglich, das Gespräch mit Betrachtenden zu eröffnen.“

    Gudrun Klein: weibliches sein
    Gudrun Klein: weibliches sein


    Gudrun Klein: licht-räume
    Gudrun Klein: licht-räume


    Gudrun Klein: diptichon 'nah am wasser'
    Gudrun Klein: diptichon 'nah am wasser'
  • Volker Lehnert
    Volker Lehnert

    Die Ausstellung "Volker Lehnert – Flurstücke. Gewesene Gehäuse" sollte eigentlich am 10. Mai 2020 eröffnet werden. Leider mussten wir sie aufgrund der Corona-Einschränkungen ins nächste Jahr verlegen. Der genaue Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben.

    Der Saarbrücker Maler, Zeichner und Druckgraphiker Volker Lehnert (geb. 1956) verlässt seit Jahrzehnten für einige Wochen im Jahr sein Atelier, um in fremden Städten und Landschaften vor Ort zu zeichnen und später die Ergebnisse seiner künstlerischen Recherchen in Erinnerungsbildern zu verdichten. In der für Mai/Juni 2020 konzipierten Ausstellung im Forum ALTE POST sollten ca. 150 Zeichnungen der Jahre 2017-2019 gezeigt werden, Resultate von Arbeitsaufenthalten u.a. in Neapel, Syrakus, Catania, Madrid, Toledo, Arles und Avignon. Dabei stellt sich Volker Lehnert, seit 20 Jahren Professor an der Kunstakademie Stuttgart, ganz bewusst in die Tradition reisender Zeichner des 19. Jahrhunderts, zu denen auch der Pirmasenser Maler Heinrich Bürkel gehört, dessen umfangreicher Nachlass im Forum ALTE POST bewahrt und präsentiert wird.

    Volker Lehnert: Anladung mit Vesuv Neapel
    Volker Lehnert: Anladung mit Vesuv Neapel

    In Volker Lehnerts Arbeiten, die, bei allen Bezügen zur Tradition, ganz und gar zeitgenössische Reflexionen im Medium der Zeichnung sind, kann man lustvoll „spazieren gehen“. Sie sind vielerlei: Reportagen, Berichte, Bestandsaufnahmen, poetische Verwandlungen, Glossen, Grotesken, ironische Brechungen und ein Durchspielen utopischer Gegenentwürfe.

    Trotz der Verschiebung der Ausstellung kann erfreulicherweise das dazu im Rasch Verlag erschienene Katalogbuch (Hardcover, 120 Seiten mit 152 farbigen Abbildungen und einem Essay von Gerhard van der Grinten) zum Preis von 24 Euro versandkostenfrei beim Forum ALTE POST bestellt oder im Museumsshop erworben werden.

  • Klaus Kadel-Magin
    Klaus Kadel-Magin

    „Meine Kunst ist eine Visualisierung eines Prinzips über eine Struktur, die sich nicht konkret fassen, erfassen lässt, sondern eine weitere Struktur, ein weiteres Prinzip offenbart, das sich wiederum nicht formen lässt, entgleitet und auf eine weitere Form verweist.
    Wie die Prinzipien der Quantenmechanik, die sich entziehen und auf eine andere Struktur verweisen, eine andere Struktur ergeben …
    Und irgendwann ergeben sich Strukturen, Prinzipien, nach denen diese Strukturen organisiert sind, die sich abermals nicht fassen lassen und sich ständig verändern.
    Meine Kunst gibt eine Ahnung von diesem Prinzip, von dieser Prinzipienkette, von der Überlagerung und dem Ungreifbaren, des sich ständig Entziehenden.“

    Weitere Informationen unter www.kadelmagin.de

    Klaus Kadel-Magin: Buchdruck, Siebdruck auf Buchseite, La société du spectacle
    Klaus Kadel-Magin: Buchdruck, Siebdruck auf Buchseite, La société du spectacle
    Klaus Kadel-Magin: Ohne Titel, Siebdruck auf Papier
    Klaus Kadel-Magin: Ohne Titel, Siebdruck auf Papier


    Klaus Kadel-Magin: Seripolaroid, Siebdruck auf Polaroid
    Klaus Kadel-Magin: Seripolaroid, Siebdruck auf Polaroid
  • Hedda Wilms

    „In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mit der Sprache der Natur.
    Durch Zeichnungen und Beobachtungen unter dem Mikroskop werden immer kleinere Dimensionen von Natur und die sonst nicht sichtbaren Details erforscht. Daraus entwickle ich die Zeichen.
    Durch den vierfarbigen Druck mit lasierenden Druckfarben entsteht Schicht für Schicht die Farbigkeit, die der untersuchten Pflanze entspricht.“

    Weitere Informationen: Kunstportal-Pfalz

    Hedda Wilms
    Hedda Wilms
    Hedda Wilms
  • Wolfgang Beck
    Wolfgang Beck

    „Es geht mir in den gezeigten Arbeiten vor allem um eine Sicht auf die Natur, eine Natur, die uns immer wieder überrascht, die unverzichtbar ist und die wir auch als wunderschön, überwältigend, bedrohlich und gleichzeitig sehr gefährdet erleben.“

    Weitere Informationen unter www.wbeck-kunst.de



    Wolfgang Beck: Fast verbunden
    Wolfgang Beck: Fast verbunden


    Wolfgang Beck: Der Sturm
    Wolfgang Beck: Der Sturm


    Wolfgang Beck: Zeichen der Zeit
    Wolfgang Beck: Zeichen der Zeit


  • Irmgard Weber
    Künstlerin der Woche: Irmgard Weber

    „Im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit steht die Auseinandersetzung mit Vegetation und Landschaftselementen sowie deren Umsetzung.
    Es sind die Strukturen in der Natur, das Abstrahieren, das Transformieren von Gesehenem. Trotz meiner Sorge um die Natur geht es auch um Atmosphärisches und um Poesie.“

    Weitere Informationen unter www.irmgard-weber.de


    Irmgard Weber - An die Erde (2020, Acryl auf Leinwand, 200 x 200 cm)
    Irmgard Weber - An die Erde (2020, Acryl auf Leinwand, 200 x 200 cm)


    Irmgard Weber: Wie es kommt (2020, Acryl auf Leinwand, 200 x 200 cm)
    Irmgard Weber: Wie es kommt (2020, Acryl auf Leinwand, 200 x 200 cm)


    Irmgard Weber: Waldstück (2019, Acryl auf Leinwand, 160 x 200 cm)
    Irmgard Weber: Waldstück (2019, Acryl auf Leinwand, 160 x 200 cm)

Kreativideen

  • Kreativideen mit Kleister

    Da wir in die Sommerpause gehen, möchten wir euch heute als vorläufig letzte Kreatividee ein kleines Sammelsurium an Ideen zum Thema Kleister mit auf den Weg geben. Meistens hat man davon noch irgendwo eine offene Packung vom letzten Tapezieren rumstehen – und er lässt für alles Mögliche verwenden. Wenn ihr dann noch Zeitungspapier, Toilettenpapier oder Luftballons habt, kann euch die Langeweile nichts mehr anhaben.

    Abschluss

    Verwendung 1 – der Klassiker
    Die häufigste Verwendung im dekorativen Bereich findet Kleister in der Herstellung von Pappmaché- Figuren meist mithilfe von Ballons. Als Beispiel haben wir euch einen noch unfertigen Drachenkopf auf einem der Bilder dazu gelegt. Hierfür müsst ihr nur einen Ballon aufpusten, Kleister anrühren, Zeitungspapier zerreißen und los geht’s. Augen und Ohren können anmodelliert, größere Dinge aus Tonpapier ergänzt werden. Gerne könnt ihr euch etwas weiter vorwagen und zum Beispiel andere Objekte nehmen wie etwa eine Schale, diese zum Schutz mit Folie abdecken und danach fleißig Papier anbringen, um so eine andere Form zu erhalten.

    Abschluss

    Verwendung 2 – Pappmaché, aber Richtiges!
    „Richtiges“ Pappmaché ist eine zerkleinerte Masse aus Papier und Kleister, die solange zerkleinert wurde, bis eine geschmeidige, modellierbare Menge entsteht. Profis schwören hier auf die Verwendung von Eierkartons, allerdings sind diese schwer zu zerteilen, daher empfehlen wir für kleinere Projekte die Verwendung von Toilettenpapierrollen.

    Die Rollen werden in ein Behältnis wie eine kleine Waschschüssel oder einen Eimer gegeben, dann kommt Wasser dazu. Wenn die Rollen eingeweicht sind, kann das Innere der Rolle entfernt werden, der Rest des Papiers wird mit den Händen zerrupft, bis nur noch ganz kleine Fetzen vorhanden sind. Jetzt wird Kleisterpulver hinzugefügt und die Masse gut vermengt. Wer Farbe möchte, kann hier bereits Farbmittel wie etwa Acrylfarbe hinzugeben. Achtung: Handschuhe tragen, um die Hände zu schonen! Die so entstandene Masse muss man am Ende noch gut ausdrücken, am besten mit einem alten Küchen- oder Handtuch. Nun kann mit der Masse modelliert werden. Unser Beispiel ist ein lustiges Fantasietier aus einem unserer Workshops.

    Verwendung 3 – Dekorative Fadenelemente, wahlweise mit kleiner Lichterkette
    Nichts Neues, aber ein extrem guter Zeitkiller sind selbstgemachte Deko-Elemente aus Schnüren.

    Was ihr braucht: Tapetenkleister, eine Schale zum Anrühren, Luftballons, Schnur, Wolle oder Faden und vor allem viel davon. Auch hier bedarf es keiner großen Anleitung: Faden auswählen, Luftballon aufpusten, Kleister anrühren und dann immer ein wenig von dem Faden in den Kleister tunken. Der Faden kann nun am Luftballon angebracht werden. Ab jetzt heißt es Ausdauer und Koordination – Faden tunken, über den Ballon legen, dabei möglichst straff ziehen, wieder tunken, anlegen, tunken anlegen... Das macht ihr so lange, bis ihr ein dichtes Netz aus Fäden habt. Dann den Faden abschneiden und trocknen lassen.

    Abschluss


    Abschluss


    Abschluss


    Nach ca. zwei Tagen bringt ihr den Luftballon mit der Nadel zum Platzen und zieht über ein größeres Loch eure nun feste Fadenform heraus. Je nachdem ob ihr einen feinen Faden oder eine grobe Schnur verwendet und wie fest ihr das Ganze anlegt, kann es passieren, dass eure runde Form sich am Ende etwas zusammenzieht und witzige grumpelige Formen entstehen. Lasst euch davon nicht entmutigen, auch das kann sehr lustig und dekorativ aussehen, wenn man mehrere davon hat. Auch kann man die Form am Ende noch vorsichtig etwas „zurechtziehen“.

    Viel Spaß beim Werkeln und ein paar wunderschöne Ferien wünscht euch das Team vom Forum ALTE POST!


    Abschluss

    P.S.: Kein Kleisterfan? Dann schaut doch mal bei den Kreativideen der letzten Wochen, sicher ist da etwas für euch dabei.

  • Abstraktes Malen mit Hilfsmitteln (2) - Folie/Frottage

    Eine einfache Art des malerisch-abstrakten Gestaltens ist das Malen mit Hilfsmitteln. Zum Einsatz kann kommen, was sich anbietet – zuletzt haben wir gezeigt, was man Schönes mit Kreppband anstellen kann. Heute möchten wir das Thema „Folie“ vorstellen und euch ein Beispiel geben, was man daraus machen kann.

    Wir brauchen auch dieses Mal festes Papier oder idealerweise eine Leinwand, außerdem Acryl-, Gouache- oder sehr dicke Wasserfarben, Folie (zum Beispiel Verpackungsreste oder Frischhaltefolie), Kreppband zur Fixierung des Papiers sowie Schwamm oder Pinsel.

    Die Technik, die dabei Verwendung findet, ist eine einfache Form des Abdruckens.

    Zunächst richtet ihr euren „Arbeitsplatz“ ein und klebt mit Kreppband euer Papier auf eurer Arbeitsunterlage fest, möglichst so, dass an den Kanten möglichst gerade Ränder entstehen.

    Folie

    Nun bemalt ihr euer Papier dick mit Farbe; ob ihr Pinsel oder Schwamm bevorzugt, bleibt dabei ganz euch überlassen.

    Folie

    Ihr solltet dabei schnell arbeiten, sodass die Farbe noch feucht ist für den nächsten Schritt.

    Nun kommt die Folie zum Einsatz. Die Folie wird auf die Farbe gelegt und mit den Fingern hineingedrückt. Achtung: dabei nicht versuchen, sie flach aufzubringen, sondern die Folie etwas „kräuseln“, sodass ganz unterschiedliche Formen entstehen. Jetzt heißt es erstmal warten und trocknen lassen.

    Folie

    Sobald das Bild trocken ist, könnt ihr die Folie abziehen. Wenn alles geklappt habt, könnt ihr nun ein feines Muster erkennen, das von der Seite betrachtet leicht glänzt und aussieht wie feine Fischschüppchen.

    Folie

    Diese Formen können euch als Ausgangsbasis dienen. Entweder ihr entscheidet euch, das Bild zu lassen wie es ist, oder ihr bearbeitet es weiter. In unserem Beispiel haben wir die Zwischenräume zwischen den „Schüppchen“ ausgemalt, um das Muster dazwischen zu verdeutlichen. Macht ihr das mit Weiß, kommt euch das Muster optisch entgegen – macht ihr es mit Schwarz, sieht es eher aus wie eine Vertiefung, also Furchen. Vielleicht entdeckt ihr aber auch ein Tier wie ein Fisch oder eine Pflanze in den Formen. Wenn ihr irgendwo drüber malt, ist das nicht schlimm, nichts ist in Stein gemeißelt.

    Folie

    Tipp: Lasst euch Zeit und das mit Folie bearbeitete Blatt/Bild auf euch wirken, bevor ihr beginnt, daran weiter zu malen.

  • Salzteig

    Heute möchten wir euch gerne einen Klassiker im Bereich des Modellierens bzw. des plastischen Arbeitens in Erinnerung rufen. Es handelt sich um eine Modelliermasse, die sicherlich alle Erwachsenen aus ihrer Kindheit kennen und die superschnell und günstig herzustellen ist. Die Masse, von der wir sprechen, besteht aus den Grundzutaten jedes Backgerichtes und findet sich in wirklich jeder Küche.

    Die Rede ist natürlich vom Salzteig: Salzteig besteht aus Salz, Mehl, Wasser und für den feinen Schliff Öl. Salzteig ist ein Allrounder und kann sehr gut für die unterschiedlichsten Ideen Verwendung finden, zum Beispiel als Anhänger, als Basis für kleine Figuren oder Skulpturen. Er kann mit Lebensmittelfarbe eingefärbt oder erst am Ende bemalt werden. Einen Nachteil gibt es allerdings: Die Poren des Teigs sind durch das Salz sehr groß, sodass man beim Bemalen mit normalen Farben eine weiße Grundierung braucht oder im Vorfeld bei der Herstellung mit sehr feinem Salz, Grieß oder Reismehl experimentieren muss, um eine ganz geschmeidige Knetmasse zu erzeugen.

    Salzteig

    Das Kernrezept: 2 Tassen Mehl, 1 Tasse Salz und Wasser gut verkneten.

    Bei Nutzung von Lebensmittelfarbe kleine Portionen abteilen, ein paar Farbtropfen auf diese Masse verteilen und nochmals gut verkneten.

    Fertige Arbeiten ca. zwei Tage an einem trockenen Ort ruhen lassen, das anschließende Aushärten im Ofen ist optional, kann aber für eine längere Haltbarkeit sorgen (ca. eine Stunde bei 140°C).

    Tipp: Plaka- oder Lackfarbe eignet sich am besten zum Bemalen.

    Um euch zu inspirieren, haben wir hier ein paar kleine Eigenversuche und ihre Ergebnisse als Beispiele gesammelt.

    Salzteig
  • Abstraktes Malen mit Hilfsmitteln (1) - Kreppband

    Eine einfache Art des malerisch-abstrakten Gestaltens ist das Malen mit Hilfsmitteln. Zum Einsatz kann kommen, was sich anbietet: Kreppband, eine runde Kartonunterlage von der letzten Tiefkühlpizza oder auch Folie – im Grunde alles, was Effekte in der Farbe erzeugen kann oder beim Verdecken des Maluntergrunds mit dem Hilfsmittel zu schönen glatten Rändern führt. Wir zeigen euch heute eine der beliebtesten Varianten: Malen mit Kreppband.

    Wir brauchen: festes Papier oder idealerweise eine Leinwand; Acryl-, Gouache- oder sehr dicke Wasserfarben; Klebebänder (bevorzugt Malerkreppband), die sich leicht wieder lösen lassen (kein Paketband); Schwamm.

    Das Kreppband bietet eine ideale Ausgangsbasis, um auf eurem Bild sehr akkurate Streifen zu setzen oder die Leinwand in einzelne farbige Abschnitte zu unterteilen. Dabei ist es sinnvoll, euer Bild in mehreren Malstufen zu entwickeln. Soll heißen: Bevor ihr Streifen aufklebt, wählt ihr eine Untergrundfarbe, in der ihr eure Leinwand färbt. Diese Farbe wird später von den Streifen verdeckt, wenn ihr eure anderen Farben auswählt, kommt am Ende aber am stärksten zur Geltung, wenn alles trocken ist und ihr die Klebstreifen wieder abzieht.

    Nachdem ihr euer Papier oder eure Leinwand in eurer bevorzugten Farbe angemalt hat, muss sie gut durchtrocknen. Wenn das Bild trocken ist, könnt ihr mit dem Streifenkleben beginnen. Dabei könnt ihr ganz nach Lust und Laune schematische Muster mit Quer- und senkrechten Streifen ziehen oder dynamische chaotische Muster mit Diagonalstreifen. Ihr könnt auch mit der Dicke der Klebestreifen variieren.

    Kreppband1

    Tipp 1: Streifen immer bis zum Seitenrand kleben und nicht schon an der Kante aufhören. Auch beim späteren Tupfen mit dem Schwamm nicht die Seiten vergessen.

    Jetzt habt ihr mehrere Möglichkeiten. Ihr könnt einzelne Felder, die durch die Klebestreifen entstanden sind, einzeln bemalen, dabei bedarf es etwas Geduld. Oder ihr schnappt euch einen Schwamm und tupft einen bunten Farbübergang. In unserem Beispiel haben wir Lila mit Weiß, einem bisschen Blau und zur Mitte hin einem Tupfen Schwarz gemischt, um spannende Hell-Dunkel-Effekte zu erzielen.

    Kreppband1

    Tipp 2: Beim Tupfen anfangs nicht zu viel Farbe nehmen und den Schwamm mehrfach auf das Bild tupfen, bis fast keine Farbe mehr übrig ist. Mittlere Farbpartien bei Bedarf mit Weiß nachträglich nachbearbeiten. Dabei darauf achten, dass ihr den Schwamm so benutzt, dass ihr nicht unmittelbar mit Schwarz tupft, nachdem ihr Weiß benutzt habt.

    Kreppband1

    Wenn die Farbe angetrocknet ist, könnt ihr die Klebebänder abziehen – es zeigt sich ein klares geometrisches Muster in eurem Bild. Solltet ihr jedoch euer Zwischenergebnis samt den Bändern mögen, könnt ihr es auch als Materialmixbild so stehen lassen, wie es ist.

    Kreppband
  • Falten mit Quadratpapier

    Eigentlich wollten wir euch heute zeigen, wie ein Leporello aussehen kann, also ein sogenanntes Faltbuch. Doch beim Bearbeiten des Papiers entstanden interessante Formen, die wir einfach nicht ignorieren konnten – ihr seht sie hier:

    Quadratpapier

    Die Ergebnisse zeigen u.a. ein kleines, schwarzes Raumschiff und eine Blume, die sich flexibel bewegen lässt und die, je nachdem wie ihr sie haltet, auch ein Stern oder eine Krone sein kann. Dabei hat alles ganz harmlos mit einem Quadratpapier angefangen …

    Für die heutige Idee braucht ihr: quadratisches Papier (es muss kein Origamipapier sein, der Notizblock tut es auch), einen guten Klebestift und Fingerspitzengefühl.

    Das Blatt wird einmal über die Mitte zusammengefaltet, sodass zwei Seiten aufeinandertreffen. Wenn ihr es öffnet, habt ihr eine Mittellinie, die sogenannte Talfalte, parallel zu den äußeren Seiten.

    Quadratpapier

    Dann dreht ihr das Blatt auf den Rücken, nehmt eine Spitze des Blattes und faltet sie auf die diagonal gegenüberliegende Seite. Ein zweiter, diesmal diagonaler Knick entsteht. Ihr öffnet das Blatt und macht das gleiche mit den anderen beiden Spitzen. Nun habt ihr drei Knicke und damit sechs Linien im Papier, die sich in der Mitte treffen. Das ist eure Grundform.

    Quadratpapier

    Was macht ihr jetzt damit?

    Wenn ihr die zwei senkrechten Linien (Talfalten) nun eindrückt, entsteht ein Stück, das je nach Blickwinkel aussieht wie eine Schleife oder von der Seite wie ein großes Dreieck.

    Möchtet ihr eine Blume oder einen Stern basteln wie in unserem Beispiel, benötigt ihr acht Blätter. Am Ende des Faltens und Eindrückens werden alle Stücke mit der großen dreieckigen Außenseite zusammengeklebt – immer eins mit dem anderen, bis eine ganze Kette entsteht. Nun müsst ihr nur noch das letzte der acht mit dem ersten verkleben, fertig.

    Quadratpapier

    Wollt ihr ein Spielzeug, das so ähnlich funktioniert wie die berühmten Regenbogenspiralen, dann braucht ihr mindestens zehn Blätter. Dazu macht ihr genau das Gleiche wie bei der Blume, aber Achtung: Das letzte Stück wird nicht mit dem ersten zusammengeklebt. Das Ganze bleibt so beweglich und lässt sich nun wie die Spirale zwischen den Händen balancieren und in Schwingung versetzen.

    So ganz nebenbei: Wer einfach nur das Raumschiff wollte … das habt ihr schon längst.

    Quadratpapier
  • Krakelieren

    Vielleicht habt ihr auf Ölgemälden schon mal so kleine, haarfeine Risse beobachtet. Diese Risse, die der Fachmann als Krakelee bezeichnet, sind natürliche Begleiterscheinungen eins Gemäldes. Umso älter das Bild ist, umso wahrscheinlicher gibt es Sprünge im Bild. Das liegt daran, dass der Untergrund, auf dem das Bild gemalt wurde, sich je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit verändert. Bei Trockenheit zieht sich ein Holzuntergrund zum Beispiel stark zusammen. Holz war im Mittelalter stärker verbreitet als Leinwände aus Leinen, viele Altarbilder bestehen aus Holz, was ihre Erhaltung erschwert. Heutige Leinwände sind etwas weniger empfindlich, arbeiten dennoch still und leise und gaaanz langsam vor sich hin. Die Farben (Malmittel) des Bildes – also Öl, Tempera oder Acrylfarben – verändern sich ebenfalls und reagieren auf das Klima.

    Maluntergrund und Malmittel bewegen sich also kontinuierlich. Und wenn sie sich zuviel bewegen, entstehen „Bäääm“ Risse. Aber es gibt auch Bilder, die am ersten Tag ihres Entstehens schon Risse bilden und zwar dann, wenn der Maler nicht weiß, wie man richtig mit den Farben umgeht. Bei Ölbildern macht sich dies dann bemerkbar, wenn der Ölanteil in der Farbe unterschiedlich groß ist, es kommt zu Spannungen zwischen den Farben.

    Was für jeden Sammler und Konservator eine Katastrophe ist, das dürft ihr jetzt mal mit einem kleinen Trick nachstellen.

    Wählt zwei Farben aus, eine helle Farbe und eine dunkle Farbe. Bemalt den Untergrund mit einer Farbe. Lasst die Farbe komplett trocknen (man kann gleich mehrere Blätter bemalen dann kann man mehr experimentieren). Tragt mit dem Pinsel Bastel- oder Holzkleber auf (auf keinen Fall Alleskleber!) und verstreicht ihn gut. Achtung: Den Kleber solltet ihr danach sofort aus dem Pinsel waschen, da er sonst trocknet und hart wird.

    Krakelieren


    Krakelieren


    Krakelieren

    Während der Kleber auf dem Bild für ca. 5 Minuten antrocknet (nicht durchtrocknen), verdünnt ihr eure zweite Farbe mit ein paar Wassertropfen. Dann streicht ihr sie ganz sanft ohne viel Druck über das Bild. Am Ende heißt es abwarten und beobachten, was beim Trocknen passiert.

    Tipps:
    Testet verschiedene Farbkombinationen.
    Probiert verschiedene Malbewegungen mit dem Pinsel aus, wenn ihr den Kleber verstreicht: nach oben, zur Seite oder quer. Ihr könnt auch Tupfen oder Kreise ziehen.
    Lasst Stellen mit mehr und mit weniger Kleber.

    Beobachtet, wie sich das auf eure Bilder auswirkt. Im Idealfall erhaltet ihr sehr unterschiedliche Ergebnisse.

    So könnten eure Werke aussehen:

    Krakelieren


    Krakelieren


    Krakelieren
  • Objekte aus Zeitungspapier

    Heute möchten wir euch ganz im Sinn des Recyclings ein paar Objekte aus Zeitungspapier vorstellen. Zeitungspapier ist sehr vielseitig und kann für eine Unmenge Dinge unterschiedlichster Art Verwendung finden. Solltet ihr kein Zeitungspapier haben, tun es natürlich auch andere Papierreste aus Zeitschriften.

    Beispiel 1: Flechtarbeiten, der Klassiker

    Zeitungspapier

    Ihr braucht einen Aufbewahrungsbehälter, zum Beispiel für Stifte? Kein Problem. Schnappt euch das Zeitungspapier, nehmt eine Seite (dafür teilt ihr einen Bogen in der Mitte an der Knickkante) und faltet einen Streifen, indem ihr immer in eine Richtung faltet. Dabei entsteht ein dicker Streifen, der sich gut für Flechtarbeiten verwenden lässt und später für Stabilität sorgt. Umso länger der Streifen ist, umso leichter fallen euch die Flechtarbeiten. Dann flechtet ihr die Streifen ineinander, indem ihr jeweils einen Streifen über und dann wieder unter den anderen schiebt.

    Zeitungspapier

    Um den Rand am Ende zu gestalten müsst ihr die Streifen nach oben klappen und die Querstreifen enger ziehen (das ist der schwierigste Teil). Wenn die Streifen am Ende störrisch sind, hilft der gute alte Tacker, um die Kanten zu befestigen. Idealerweise macht man das im Team.

    Beispiel 2: Gebäude aus Papierträgern

    Zeitungspapier

    Im Forum ALTE POST nutzen wir Papier gerne, um kleine Röllchen zu gestalten, die dann später als „Holzpfosten“ für Miniatur-Fachwerkhäuser im Stil von Heinrich Bürkels Darstellungen dienen können. Natürlich kann man daraus aber auch ganz andere Türme oder Figuren bauen.

    Wollt ihr diese Technik nutzen, dann nehmt ihr ebenfalls ein geteiltes Zeitungspapierblatt. Beginnt an einer Seite, klappt die Spitze ein, rollt das Ganze über die Mitte hinweg auf die andere Seite und fixiert das Röllchen am Ende mit einem Klebestreifen. Danach können die Seiten je nach Bedarf gekürzt werden. So erhaltet ihr „Baumaterial“ für eure Gebäude. Nun kann man im Schichtverfahren Wände zusammenkleben oder Pfosten aufstellen. Wem das freie Gestalten schwer fällt, darf gerne ein Pappstück als Unterlage verwenden und dieses bekleben, wie bei unserem Dach geschehen.

    Beispiel 3: Freies Gestalten mit Zeitung

    Zeitungspapier

    Selbstverständlich lassen sich auch die verrücktesten Figuren erstellen. Wir wäre zum Beispiel ein Fantasietier? Unser drittes Beispiel ist angelehnt an die Figuren Salvador Dalis – einige seiner Werke waren im Frühjahr 2019 bei uns im Forum ALTE POST als Ausstellung zu sehen.

    Für diese Arbeit braucht ihr keine bestimmte Technik, sondern nur Inspiration, eventuell einen Draht, um eine Grundform zu biegen, außerdem Kleister, einen guten Alleskleber oder Klebeband sowie kleine Hilfsmittel, wie zum Beispiel Schaschlik- Spieße, um der Figur eine Grundform zu geben.

  • Drucken mit Hausmitteln

    Wie ihr vielleicht wisst, gibt es in der Kunst unterschiedliche Drucktechniken, mit denen man Bilder erstellen kann. Das „künstlerische Drucken“ hat allerdings wenig gemeinsam mit dem, was man allgemein unter Drucken versteht, zum Beispiel wenn der Drucker zuhause für euch eine bunte Seite ausspuckt.

    Beim künstlerischen Drucken gibt es viele Techniken, zum Beispiel Holzdruck, Buchdruck, Linoldruck oder die Radierung; sie lassen sich grob in die zwei Verfahren Hoch- und Tiefdruck aufteilen. Alle Techniken haben gemeinsam, dass man eine Druckplatte (Holz beim Holzdruck, Kupferplatten bei der Radierung etc.) benötigt, die erst bearbeitet, dann mit Farbe bestrichen und im Anschluss in einer Druckerpresse fest auf ein Papier gepresst wird, um so einen Abdruck herzustellen.

    Auch ihr könnt zuhause einen Druckversuch starten.

    Ihr braucht dazu eine leere Saft- oder Milchpackung (sie sollte vorher mit Wasser ausgespült und getrocknet werden), einen Kugelschreiber, einen Pinsel oder eine Farbrolle und natürlich Farbe und ein Blatt Papier.

    Hausmittel

    Der Rest ist schnell erklärt. Milch-/Obstpackung aufschneiden und in einzelne Stücke zerlegen, das sind eure Druckplatten. Dann den Kuli nehmen und ein Muster, ein Wort oder was auch immer euch gerade einfällt einritzen – mit viel Kraft, um möglichst tiefe Linien zu erzeugen. In unserem Beispiel steht "Art", das englische Wort für Kunst. Achtung: Wörter müssen spiegelverkehrt geschrieben werden.

    Hausmittel

    Dann mit Pinsel, Schwamm oder Rolle vorsichtig und auf der ganzen Fläche Farbe verteilen.

    Hausmittel

    Im letzten Schritt eure Druckplatte auf ein Papier legen und ganz fest und gleichmäßig festdrücken. Je nach Farbmenge und Farbverteilung auf eurer Platte kommen mehr oder weniger klare Ergebnisse heraus, probiert es aus.

    Hausmittel
  • Bunte Kreiskompositionen

    Heute wollen wir euch eine Idee vorstellen, die letztes Jahr unter anderem auch bei unserer Bauhaus-Ausstellung für viel Spaß und lustige Ergebnisse gesorgt hat.

    Bauhaus-Lehrer wie Kandinsky und Klee haben sich in ihrem Unterricht viele Gedanken über Farben und Formen gemacht und sie dann in abstrakten Kompositionen zusammengefügt; bei abstrakter Kunst erkennt man auf der ersten Blick nicht immer, an was der Künstler gedacht hat. Wir möchten euch dazu ermuntern, mit einer dieser Formen, nämlich dem Kreis, eine Übung zu machen.

    Kreiskompositionen

    Dazu brauchen wir:
    Papier mit jeweils einer Farbe, mindestens drei verschiedene (zum Beispiel Rot, Gelb, Blau etc.), eine Schere, einen Klebestift, einen Bleistift und Objekte, die eine Runde Form haben wie Tassen, Spitzer, Gläser etc.; drei oder vier Größen genügen.

    Zunächst umfahren wir mit dem Bleistift die Umrisse der Tasse, so erhalten wir auf dem Papier einen Kreisabdruck, wir machen dies mehrfach und mit allen Objekten auf dem Papier eurer Wahl. Dabei gilt generell: Umso mehr Kreise, umso besser. Große Kreise braucht ihr nicht so oft, kleine dafür öfter – zum Beispiel zwei ganz große, vier mittelgroße, sechs kleine und zehn ganz kleine.

    Wenn ihr fleißig Kreise aufgemalt habt, kommt der etwas anstrengende Teil, das Ausschneiden. Alle fertigen Kreise landen in einem Kistchen/Gefäß, damit nichts verloren geht.

    Kreiskompositionen

    Jetzt kommt der spaßige Teil: das Ausprobieren und Zusammenstellen der Punkte auf dem Blatt. Grundsätzlich ist alles erlaubt, ihr dürft die Punkte auf euer Blatt kippen oder sie einzeln darauf legen, dabei können Figuren, die Ähnlichkeit mit echten Objekten haben, zum Beispiel Tiere oder kleine Planetenkonstellationen, oder ganz verrückte Kombinationen ohne offensichtlichen Sinn entstehen.

    Kreiskompositionen


    Kreiskompositionen

    Wichtig ist, dass ihr ausprobiert und - wenn euch ein Ergebnis gefällt - davon ein Foto macht, so kann man immer wieder neu ausprobieren und am Ende vergleichen.

    Die Älteren von euch werden jetzt schnell feststellen, dass total sinnfreies Draufwerfen der Punkte schnell an Reiz verliert. Tatsächlich haben Künstler einen Gedanken im Kopf, den sie, oft auch unbewusst, nach Gefühl verfolgen. Der Künstler - und damit ihr - entscheidet, was auf dem Bild passiert.

    Man kann Unterschiede in Form und Farbe nutzen, helle Farben als Kontrast dunklen gegenüberstellen, Querlinien entstehen lassen aus hintereinander gelegten Punkten, die durchbrochen werden von einer anderen schrägen Punktelinie. Große Kreise können mit kleinen kombiniert und überlagert werden, sie können sich abwechseln oder Gruppen auf dem Blatt bilden nach Farbe, Form oder einem Muster. Ein großer Punkt kann ein Zentrum in der Mitte sein und der Rest ein tanzender chaotischer Haufen oder sie sind alle fein säuberlich aufgereiht wie die Soldaten.

    Es liegt in eurer Hand!

  • Frühlingsdeko mit Klopapierrollen

    Klopapier scheint aktuell ein rares Gut zu sein, zur Toilette gehen müssen wir aber immer und deshalb hat bestimmt jeder von euch eine ganz praktische Bastelzutat zuhause: Wir sprechen natürlich von Klopapier- oder wahlweise Küchenpapierrollen!

    Wie vielseitig diese sind, habt ihr bestimmt schon bei allerlei Bastelaktionen erfahren. Und auch wir möchten euch heute eine, wenngleich nicht neue, Idee mit Klopapierrollen präsentieren.

    Was ihr braucht: Klopapierrollen (so viele wie möglich); eine starke Schere, gerne eine Stoffschere; Farben (Öl, Acryl … - was ihr vorrätig habt), Wasser und einen guten, schnell trocknenden Bastel-/Alleskleber.

    Dann kann es auch schon losgehen!

    Klopapierrollen

    Im ersten Schritt nehmen wir die Klopapierröllchen und drücken sie leicht platt, sodass zwei Knicke entstehen. Im zweiten Schritt zerschneiden wir die so besser greifbare Rolle in ca. fünf bis sieben Stückchen. Die Stücke sollten möglichst gleich breit sein, es ist aber nicht schlimm, wenn sie variieren. Zur Orientierung: Ein Finger breit haut in der Regel hin. Der Karton leistet Widerstand – im Zweifelsfall ältere Geschwister oder Mama/Papa um Hilfe bitten beim Schneiden.

    Als Ergebnis solltet ihr viele kleine Kringel bekommen, die schon Ähnlichkeit mit einem Blatt oder einer Blüte haben. Der nächste Schritt ist der lustigste, denn hier könnt ihr erstmal ganz frei ausprobieren und Formen legen. Lasst euch Zeit!

    Klopapierrollen

    Wenn ihr eine Figur habt, die euch gefällt, zum Beispiel eine Blume, einen Zweig etc., klebt ihr diese sorgfältig mit Bastelkleber zusammen, lasst sie trocknen und bemalt sie anschließend mit Farbe.

    Klopapierrollen

    Nach einem Tag Trockenzeit kann man die so entstandenen Figürchen entweder einzeln aufhängen oder zu einer großen Figur zusammenfügen bzw. -kleben und mit kleinen Nägeln beispielsweise an der Wand als Deko fixieren.

    Klopapierrollen
  • Malen wie Bürkel

    Die Sonne scheint, Blumen und Bäume blühen und ringsherum grünt es.

    Zwar hat unser Herr Bürkel selten Blumenbilder gestaltet. Er kannte sich jedoch aus mit allerhand Blumen und Gräsern und verbrachte oft Zeit in der Natur, um einzelne Pflanzen mit dem Bleistift zu skizzieren. Wie detailliert dann so ein Baum oder Busch bei Bürkel aussah, könnt ihr in dem Detailbild zu dem am Donnerstag (16.04.2020) besprochenen Gemälde "Ruinen“ sehen. Hier zeigt sich Bürkels künstlerisches Können.

    Malen wie Bürkel

    Aufgabe:
    Malt einen Baum oder einen Busch und geht dabei folgendermaßen vor: Zeichnet einen kahlen Baum mit Ästen, wählt eine Grundfarbe für die Blätter und dann tupft munter drauf los. Die Kleinen dürfen gerne den Finger benutzen, die Großen können sich mit dem Schwamm oder dem Pinsel austoben. Dabei solltet ihr immer darauf achten, mit dem Pinsel möglichst von oben zu "tupfen“ und nicht mit dem Pinsel zu malen, sodass viele kleine Punkte für die Blätter entstehen. Die Profis unter euch nehmen sich einen ganz schmalen Pinsel und setzen gezielt einzelne Punkte, so hat es Bürkel gemacht.

    Malen wie Bürkel

    Tipp 1: Lasst euch von echten Bäumen zum Beispiel im Garten oder bei einem kurzen Spaziergang inspirieren, besonders Kirsch- und Mandelblüten sind wunderschöne Modelle.

    Tipp 2: Nicht nur einen Farbton wählen! Echte Bäume haben Licht und Schatten, hellt eure Farbe mit Weiß auf oder verdunkelt sie und gebt dem Baum eine Licht- und eine Schattenseite.



    Malen wie Bürkel


    Malen wie Bürkel


    Malen wie Bürkel
  • Die Bastelidee für Ostern im Mitmachmuseum vom Forum ALTE POST

    An Ostern entstehen viele Abfälle, zum Beispiel die bunten Schalenreste von Eiern oder die leeren Pappmaché-Schachteln, aus denen die Eier stammen. Für all diese Dinge gilt:

    Achtung: Bastelmaterialien!

     Bunte Eierschalenstückchen (sauber und ohne Innenhaut) lassen sich ganz hervorragend in Kombination mit Bastelkleber oder Holzleim für kreative Ergüsse als Mosaiksteinchenersatz nutzen. Dafür braucht ihr nur eine feste Unterlage wie einen dicken Karton, Holzplättchen oder Ähnliches, Kleber und Eierschalen. Dann kann‘s auch schon losgehen – einfach Eierschalen zerdrücken und kreativ werden. Dabei ist alles möglich, etwa einfache Muster wie ein Herz, aber auch kleine Landschaften oder euer Name.

    Osterbasteln

    Tipp 1: Schält größere Stücke des gekochten Eies und löst daraus vorsichtig die Innenhaut ab, zerdrückt den Rest erst, wenn ihr mit der Mosaikarbeit beginnt. Die Eierschalen sollten trocken und möglichst fettfrei sein.


    Osterbasteln

    Tipp 2: Die Ergebnisse werden schöner, wenn ihr euer Ausgangsmaterial vorher zum Beispiel einfarbig bemalt und dann erst aufklebt.


    Auch aus Eierschalenkartons lassen sich viele tolle Dinge bauen. Wie wäre es denn zum Beispiel mit ein paar bunten Tierchen?

    Osterbasteln


"Museum für zuhause"